Studie zur Verkehrswende in Schleswig-Holstein

Die EKSH verfolgt mit der Studie zur Verkehrswende in Schleswig-Holstein das Ziel, einen breiten Diskurs anzuregen, weitere Thesen und Handlungsfelder aus den vier Kernfeldern abzuleiten und darüber zu sprechen, wie eine für Schleswig-Holstein spezifische Verkehrswende als Teil einer gesamtdeutschen Diskussion aussehen kann. Auch soll Aktivitäten rund um die Verkehrswende in Schleswig-Holstein neuer Schwung verliehen werden.

Teilnehmer und Resonanz

Für unsere Studie haben wir 80 ausgewählte Experten aus den Praxisfeldern Mobilität und Verkehr aus Schleswig-Holstein gezielt angesprochen. Für die erste Befragungsrunde konnten wir 65 Experten für eine Teilnahme gewinnen. An der zweiten Befragungsrunde haben 49 Experten teilgenommen.
Das entspricht einer Teilnahmequote von 81% in der ersten und 61% in der zweiten Runde. Diese angesichts des nicht unerheblichen Aufwands der Befragung außergewöhnliche hohe Teilnahmebereitschaft zeigt die enorme Relevanz und Brisanz des Themas Verkehrswende in Schleswig-Holstein.

Zusammensetzung des Panels

In der ersten Befragungsrunde haben wir die Teilnehmer gebeten, sich selbst zu verorten. Demnach machen Vertreter aus Wirtschaft und Unternehmen mit 26% die größte Expertengruppe innerhalb des Panels aus, gefolgt von Vertretern der Kommune mit 25%.
Zudem haben wir erfragt, wie hoch die Relevanz des Themenfeldes Mobilität in ihrem Praxisfeld ist. 55% geben an, direkt an Lösungen für die Mobilität zu arbeiten, 25% nehmen aktiv an Debatten zur Mobilität teil und 18% verfolgen das Themenfeld mit hoher Aufmerksamkeit.

In welchem der folgenden Praxisfelder setzen Sie sich mit Verkehr und Mobilität auseinander?

Relevanz des Themas Mobilität im Praxisfeld der Befragten

Methodik

Teilnehmer: Zielgruppe der Studie sind Mobilitätsexpertinnen und -experten aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Verwaltungen in Schleswig-Holstein. Begleitet wird die Studie durch einen intersektoralen und interdisziplinären Expertenkreis.

Thematische Eingrenzung: Unsicherheitsanalyse im Rahmen eines Experten-Workshops zur Fokussierung und Konstruktion der ersten Befragungsrunde im Dezember 2017.

Erste Befragungsrunde: Zukunftsorientierte Befragung von 65 Verkehrsexperten als klassisches Delphi im Februar 2018.

Hypothesenbildung: Experten-Workshop zur Entwicklung und Zuspitzung von Zukunftshypothesen auf Basis der Ergebnisse der ersten Befragungsrunde im März 2018.

Zweite Befragungsrunde: Bewertung und Kommentierung der Zukunftshypothesen durch das Experten-Panel mit 49 Teilnehmern im Mai 2018.

Interpretation: Auswertung und Kontextualisierung der Ergebnisse

Identifikation von Handlungsfeldern: Auf Basis der Ergebnisse konnten vier Themenbereiche identifiziert werden, die für den Erfolg der Verkehrswende in Schleswig-Holstein maßgeblich sind.

Bedingungen der Verkehrswende: Die Studie liefert erstmalig Einblicke in spezifischen Herausforderungen, Hürden aber auch Chancen der Verkehrswende in Schleswig-Holstein.

Verdichtung zu Kernthesen: Innerhalb dieser Felder lassen sich zentrale Aussagen bzw. Forderungen aus den Items beider Befragungsrunden ableiten, die wir gerne zur Diskussion stellen möchten.